Andreas und
Claudia Käch-Schaffhauser

Janet Jackson und James Bond

Es ist Samstagabend im Februar 2004. Die Luzerner feiern ihre Fasnacht, den grössten Volksanlass der Zentralschweiz. Zugegeben, Sie sind zunächst nicht so sehr von der Idee begeistert, sich in ein Kostüm zu werfen und in den Fasnachtsrummel zu stürzen.

Doch schliesslich werden Sie von Ihren Freunden überzeugt. «Geh zum Maskenball in den Schweizerhof, dort lernst Du den Mann Deiner Träume kennen», so Ihre Tante. Na schön, überredet.

Sie verkleiden sich als Popdiva Janet Jackson mit nackter (Plastik-) Brust aus der Bluse hängend (analog zu ihrem «Nipple-Gate-Skandal»), im Schlepptau Ihre Freundinnen alias Reporterin und Backgroundtänzerin:

«Hotel Schweizerhof, wir kommen.»

Und dann geschieht das Unmögliche: im Fasnachtsgetümmel des Schweizerhofs lernen Sie Andreas kennen. Er trägt einen dunklen Rollkragenpullover mit Blazer und wollte eigentlich nur einen Drink an der Bar nehmen. Sie unterhalten sich auf Englisch und witzeln, dass er wohl als Geheimagent James Bond verkleidet sei. Auch nach diesem Abend bleiben Sie in Ihrer ersten Korrespondenz «JJ» und «Bond».

Sie sind mittlerweile wieder in Spanien, er lebt in Luzern. Viele E-Mails, einige Dates, Ihre definitive Rückkehr in die Schweiz, eine Reise nach Argentinien sowie diverse Feuereinsätze von Andy. Später werden Sie ein Paar.

Es sind fünfeinhalb Jahre vergangen. Es ist der 24. September 2009. Sie sind hochschwanger, «James Bond» und Sie noch immer glücklich vereint. Sie haben soeben eine Suite im Schweizerhof bezogen.

Morgen ist nämlich Ihre zivile Hochzeit und was liegt näher, als dort zu heiraten, wo alles begonnen hat? Ihren Hochzeitstag starten Sie mit einem köstlichen Frühstück im Speisesaal des Schweizerhofs, bevor Sie dann zur zivilen Trauung ins Rathaus gehen.

Ihre Tante, die Ihren Traummann prophezeit hatte, fungiert als Trauzeugin. Nach der Zeremonie und dem Apéro an der Reuss geniessen Sie das festliche Mittagessen im kleinen Rahmen im Schweizerhof.

Den Abend läuten Sie mit einem grossen Aperitif im Haus Herren zu Schützen ein, um ihn dann mit gut sechzig Freunden an der Schweizerhof Bar mit Hochzeitstorte, Drinks und Wein bei fetziger Pianomusik ausklingen zu lassen. Zum Glück müssen Sie für die Hochzeitsnacht nur in den Lift steigen.

Noch heute hören Ihre Kinder regelmässig, dass das schöne grosse, weisse Haus (das Hotel Schweizerhof Luzern) der Ort sei, an dem Mami und Papi sich kennengelernt und geheiratet haben. Und immer sagt Mia dann:

«Ja, und ich war auch dabei, im Bauch von Mami.»

Der Schweizerhof ist und bleibt für Sie ein ganz besonderer Ort. Ein Ort der Begegnungen, in dem viele Leute mit Herz und Charisma arbeiten. Ein lebensnahes, pulsierendes Fünfsternhotel, in dem Sie bereits viele tolle Stunden verbringen durften und hoffentlich noch viele weitere erleben werden.