Er gilt als einer der schönsten und vielfältigsten Seen der Welt: Der Vierwaldstättersee. Prächtig anmutend breitet sich dieses tiefblaue Gewässer vor dem Hotel Schweizerhof Luzern aus und fasziniert bei jedem Hinsehen aufs Neue. Egal, ob morgens beim Frühstück, mittags beim Workout oder abends an der Hotelbar – keiner kann sich von diesem geheimnisvollen Anblick losreissen. Den See zu erkunden gehört zu jedem Besuch in Luzern unweigerlich dazu. Die Gäste des Schweizerhofs können sich auf zahlreiche Aktivitäten freuen, die sie auf dem See und um ihn herum erwarten.

 

Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee

Ein Blick aus dem Hotelzimmer reicht um zu merken: Auf dem Vierwaldstättersee sind ganz schön viele Dampfer unterwegs. Kein Wunder, denn ein Besuch in Luzern ist ohne eine Schifffahrt undenkbar. Schon alleine deswegen, weil der See mit fünf Raddampfern die grösste Binnen-Dampfschiffflotte der Welt hat. Und diese strotzt nur so vor Rekorden. Zur Flotte gehört unter anderem die Uri, der älteste Raddampfer der Schweiz. Der schnellste Dampfer auf Europas Binnenseen, die Gallia, ist ebenso dabei wie die „Stadt Luzern“, der schwerste Dampfer des Landes. Jede Menge Dampfer-Fans pilgern jedes Jahr in die Zentralschweiz, um diese Schiffe mit eigenen Augen zu bestaunen und auszuprobieren. Mehr als zwei Millionen Passagiere befördert die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees jedes Jahr.

Nicht nur die historischen Schiffe selbst, sondern auch die Fahrangebote sind äusserst eindrucksvoll und vielseitig. Auf dem Vierwaldstättersee gibt es Fahrten zu den verschiedensten Anlässen und Themen. Romantiker entscheiden sich für eine Sonnenuntergangstour oder einen Candle-Light-Dampfer, Feinschmecker für einen Sonntags-Brunch oder eine festliche Raclette-Rundfahrt auf hoher See.
 

Ein entschleunigender Spaziergang auf der Seepromade

Das Hotel Schweizerhof Luzern gilt seit Jahrzehnten als das beste Hotel in der Leuchtenstadt. Das Seeufer vor dem Hotel ist sogar nach ihm benannt: Der Schweizerhofquai. Hier flanieren Gäste gemütlich entlang, erkunden die vielen kleinen Läden und geniessen die einzigartige Aussicht. Unmittelbar am Quai erstreckt sich der weitläufige See, idyllisch eingebettet in ein faszinierendes Alpenpanorama mit schneebedeckten Bergspitzen. Für einen Moment fühlt sich das Leben federleicht an und alle Sorgen verfliegen. Ein Spaziergang auf der Quai-Promenade oder ein kurzes Verweilen unter schattigen Uferbäumen sorgen für Entspannung pur. Auch ein Ausflug mit dem Fahrrad ist hier möglich. Das Schönste daran: Die Gäste des Hotels Schweizerhof Luzern müssen dafür nichts weiter tun, als vor die Tür zu gehen. Näher am Alpenparadies kann man kaum wohnen.

 

Wandern in den Bergen – Mittenrein ins Alpenpanorama

Die Schweiz ist bekannt für ihre atemberaubenden Berglandschaften. Nicht zuletzt deswegen ist Luzern eine der beliebtesten Touristendestinationen des Landes. Die Stadt und ihr See befinden sich schliesslich in nächster Nähe zu den Voralpen. Vor allem Wanderbegeisterte kommen dort auf ihre Kosten. Aber auch mit dem Mountain-Bike lässt sich die Gegend hervorragend erkunden.

Outdoor-Spass auf dem Pilatus

Mit der Bahn hoch hinaus

Die Gäste des Hotels Schweizerhof Luzern erblicken gleich zwei Bergmassive, wenn sie aus ihren Zimmern über den Vierwaldstättersee schauen. Den Pilatus und die Rigi. Der Pilatus liegt rund 2100 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine eigene Bergstation, die Pilatus Kulm. Von dort aus haben Besucherinnen und Besucher einen fulminanten Ausblick über die Alpengipfel und das Seebecken. Inselartige, grüne Berge ragen aus dem Wasser hervor. Bei gutem Wetter sehen sie über die Alpen bis ins Mittelland. Eine dramatische und fast schon unwirkliche Szenerie, die ihresgleichen sucht!

Da das Pilatus-Bergplateau von beiden Seiten erschlossen ist, führen zwei Wege zu ihm hoch. Der eine Weg geht über die Panorama-Gondelbahn. Sie beginnt im Luzerner Ortsteil Kriens und bietet während ihrer 30-minütigen Fahrt einen herrlichen Rundblick aus der Vogelperspektive. Der andere und etwas längere Weg geht über die mit einer Steigung von 48% steilste Zahnradbahn der Welt – die Pilatusbahn. Sie startet am Fusse des Pilatus in der Talstation Alpnachstad, welche die Gäste des Schweizerhofs mit dem Schiff erreichen. Die Fahrpläne der Zahnradbahn sind mit denen der Schifffahrtsgesellschaft abgestimmt. So muss niemand lange auf die nächste Bahn warten. Während ihrer Fahrt passiert die Pilatus-Bahn blühende Alpenwiesen, neblige Schluchten und markante Felsformationen. Die bereits 1889 erbaute rote Bahn bewegt sich in einem Tempo von nur 9 bis 12 Kilometern pro Stunde. Sie eignet sich daher besonders für echte Geniesser, die etwas mehr Zeit mitbringen und ein wahrlich historisches Flair auskosten möchten.

Auch an den Bergstationen selbst hat der Pilatus einiges zu bieten. So befindet sich an der Station Fräkmüntegg etwa die längste Sommer-Rodelbahn der Schweiz. Die Schlitten rasen über Steilkurven, tauchen in dunklen Tunnels ab und fegen über eingebaute Jumps hinweg. Von Jung bis Alt haben hier alle ihren Spass. Ebenfalls in der Nähe der Station Fräkmüntegg ist der grösste Seilpark der Zentralschweiz verortet. Dort warten Adrenalin, Action und jede Menge Spass auf zehn verschiedenen Kletterparcours. Ein wahres Vergnügen für Outdoor-Fans und Abenteurer! 

 

Zu Fuss auf den Pilatus: Eine Herausforderung für furchtlose Bergfreunde

Erprobte Globetrotter können selbstverständlich auf eine Fahrt mit der Bahn verzichten und den Pilatus stattdessen zu Fuss erklimmen. Denn aus sämtlichen Richtungen führen Wanderwege über kleine Wäldchen, grüne Wiesen, schroffe Felsen und erfrischende Bäche. Wer möchte, kann eine Wanderung auch mit einer Seilbahnfahrt verbinden oder in einer der vielen Hütten eine Verschnaufpause einlegen.

Am Pilatus angekommen, gibt es zahlreiche Wanderwege über die Gipfel des Bergmassivs. Einer davon ist der Drachenweg, ein in den Fels geschlagener Pfad. Allerlei Schilder erzählen jene Sagen und Mythen wieder, die sich seit Jahrhunderten um den Pilatus ranken. Im Mittelalter vermuteten die Menschen zum Beispiel, dass sich heilbringende Drachen in den Spalten des Pilatus eingenistet haben. Die Felsöffnungen des Pfades geben den Blick frei auf das Seebecken und die schneebedeckten Bergspitzen. Ausserdem hat der Pilatus gleich mehrere Aussichtspunkte. Das Tomlishorn in 2128 Metern Höhe ist der höchste Gipfel des Pilatus. Der Weg dorthin ist als charmanter Blumenpfad angelegt, auf dem es bunte Alpenpflanzen zu bestaunen gibt.

Weitblick von der Rigi

Auf geschichtsträchtigen Gleisen zur Königin der Berge

Das andere beeindruckende Bergmassiv am Vierwaldstättersee ist die Rigi. Zwar ist sie wesentlich kleiner als der Pilatus, trägt aber nicht ohne Grund den Spitznamen „Königin der Berge“. Denn bei gutem Wetter gewährt die Rigi eine Aussicht auf 24 der 26 Schweizer Kantone. Wie beim Pilatus, haben Besuchende auch hier die Möglichkeit, den Berg zu Fuss oder mit der Bahn zu erklimmen. Für ihre vielen Bergbahnen ist die Rigi übrigens bekannt. Gleich zwei Zahnradbahnen und mehrere Luftseilbahnen befördern jeden Tag etliche Bergbegeisterte auf das Massiv. Die Vitznau-Rigi-Zahnradbahn war sogar die erste Bergbahn Europas und ist noch heute in Betrieb.

Zu Fuss auf die Rigi: Angenehm oder anspruchsvoll

Der Berg besticht mit einem dichten 120 Kilometer langen Wanderwegnetz, das auch im Winter zugänglich ist. Bergfreunde können zwischen einfachen hindernisfreien Spaziergängen sowie anspruchsvollen Kletterrouten wählen. Senkrechte Felswände, mächtige Felsen, saftige Alpweiden und kleine Wasserfälle prägen das unberührte Naturbild der Rigi.

Als Highlight des Bergmassivs gilt der Aussichtspunkt Känzeli. Von dieser leicht erreichbaren Plattform aus erblickt man die Region Luzern samt Seebecken und Pilatus. Die frische Alpenluft lädt zu einem entspannten Picknick oder Barbecue mit der ganzen Familie ein. Der höchste Gipfel ist der Rigi Kulm – und der hat es in sich! Wanderfreunde erwartet dort ein 360-Grad-Panorama aus schneebedeckten Gebirgszügen, Flachland, Seen und Ausblicken nach Deutschland und Frankreich. Der Königin der Berge liegt nicht nur die Schweiz zu Füssen. Auch im Winter hält die Rigi einiges an spassigen Aktivitäten bereit. So kann man auf ihr zum Beispiel bei Vollmond Skifahren, eine Schneeschuh-Tour machen oder verschneite Winterwanderwege erkunden.

Eine faszinierende Wanderung um den Vierwaldstättersee

Wandern lässt es sich im Kanton Luzern nicht nur in den Bergen. Auch rund um den See ist ein abwechslungsreicher Ausflug zu Fuss möglich. So lernen Wanderfreunde den Vierwaldstättersee in all seinen Facetten aus nächster Nähe kennen. Dank der zentralen Lage können Gäste des Hotels Schweizerhof Luzern die Strecke in Tageswanderungen zurücklegen. Dafür fahren sie mit dem Schiff an eine Stelle, von welcher aus sie zu einer anderen wandern. Am Ende ihrer Wanderung kehren sie mit dem Dampfer zurück zum Hotel Schweizerhof Luzern und setzen ihre Route am nächsten Tag fort.

Am besten eignet sich hierfür der Waldstätterweg. Dieser ist gut ausgeschildert, hat etwa sechs Etappen und umrundet den gesamten See. Dabei passieren Wandernde zum Beispiel den Urner See, eine Art Anhängsel des Vierwaldstättersees. Mit seinen aus dem Wasser ragenden Bergen erinnert er an ein norwegisches Fjord. Dank seiner mässigen Winde erfreut er sich vor allem bei Windsurfern grosser Beliebtheit. Ein weiteres Highlight auf der Strecke ist das Schloss Meggenhorn. Umgeben von einem lauschigen Park und Weinbergen liegt diese märchenhafte Residenz auf einer in den See hinausragenden Landzunge. Vom Balkon geniessen die Besuchenden einen exzellenten Ausblick auf den See und den Berg Pilatus. Besonders Familien mit Kindern haben hier ihren Spass. Am Wasser oder auf dem Spielplatz können sich die Kinder austoben und am Bauernhof die Tiere streicheln.

Ebenfalls nicht fehlen darf bei einer Seeumrundung die Risletenschlucht in Nidwalden – ein regelrechter Geheimtipp. In dieser versteckten Schlucht ergiessen sich mehrere Wasserfallkaskaden in den See hinein und sorgen für eine ordentliche Erfrischung. Der Weg führt über Brücken, Kletterfelsen und rauschende Bäche. Der Waldstätterweg ist ein echtes Abenteuer für alle Wander-Fans und Globetrotter.

Kultur an der Reuss erleben

Der Vierwaldstättersee ist nicht das einzige Gewässer in Luzern. Aus dem See fliesst die Reuss, einer der längsten Flüsse der Schweiz. Und wie der See, so hat auch dieser Fluss einiges zu bieten.

Kulinarische Delikatessen am Wochenmarkt kosten

Wer noch auf der Suche nach einem Mitbringsel für die Familie ist, der wird an der Reuss mit Sicherheit fündig. Denn an jedem Dienstag- und Samstagvormittag findet an beiden Ufern des Flusses der Wochenmarkt statt. Wie wär’s mit einem leckeren Stück Schweizer Käse? Oder einem Glas mit eingelegten Früchten?

Etliche Läden und einheimische Stände bestechen mit einer grossen Auswahl an saisonalen und handgemachten Köstlichkeiten. Alles stammt aus regionalem Anbau und tiergerechter Haltung. Bei Touristen und Einheimischen ist der Markt gleichermassen beliebt. Er ist also alles andere, als ein Touristenmagnet, sondern vielmehr ein internationaler Treffpunkt mit lokalem Flair.

Auch für einen Snack zwischendurch lohnt sich der Besuch auf dem Wochenmarkt. Unter anderem gibt es dort frische Säfte, verführerisches Eis, selbstgemachtes Brot, knackiges Süssgebäck und Fisch aus dem See. Die Restaurants zwischen den Marktständen eigenen sich für eine gemütliche Tasse Kaffee oder – warum auch nicht – ein Glas Wein. En guetä mitenand!

Eine Reise durch die Zeit auf der ältesten Holzbrücke Europas

Das Wahrzeichen der Leuchtenstadt Luzern liegt ebenfalls an der Reuss: Die Kapellbrücke. Sie ist nicht nur die zweitlängste überdachte Holzbrücke in Europa, sondern auch dessen älteste. Erbaut wurde sie in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Beim Überqueren der 200 Meter langen Brücke bestaunen die Besuchenden dreieckige Bildtafeln in den Giebeln. Sie stammen aus der Reformationszeit im 16. und 17. Jahrhundert. Diese Bilder zeigen Szenen aus der Geschichte der Eidgenossenschaft, sowie das Leben der Stadtheiligen Leodegar und Mauritius. Die Brücke verbindet die Altstadt am Rathausquai mit der Neustadt am Südufer und hat für viele Luzerner eine Art Symbolwert. Das zeigte sich besonders im Jahr 1993, als nahezu die gesamte Brücke niederbrannte. Innerhalb von nur wenigen Monaten bauten die Luzerner sie wieder auf. Der Vorfall verschaffte der Brücke international eine noch grössere Berühmtheit, als sie ohnehin schon hatte.

An der Brücke und nahe dem linken Ufer befindet sich der achteckige Wasserturm. Er entstand bereits ein halbes Jahrhundert vor der Brücke und ist heute mit ihr über einen Quereingang verbunden. Seit seiner Erbauung um das Jahr 1300 erfüllte der Turm verschiedene Funktionen. Wechselweise diente er als Stadtarchiv, Wachturm, Eckpfeiler der Stadtbefestigung, Schatzkammer, Kerker oder Folterkammer. Heute beherbergt der Turm einen Souvenirladen, der bereits vor über 150 Jahren eröffnet wurde.

Die Kapellbrücke und der Wasserturm sind längst nicht nur etwas für Geschichtsliebhabende. Dieser verträumte Ort ist die meistbesuchte Attraktion der Stadt und ein äusserst beliebtes Fotomotiv – nicht nur bei Touristen. Dafür sorgen auch die wunderschönen Blumenarragements an der Brücke. Kleiner Tipp: Am schönsten lässt sich die Brücke aus der Ferne vom Schwanenplatz oder der Seebrücke fotografieren.

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